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Gutachten Bahnhof Olsberg
(in Arbeitsgemeinschaft mit Ulrich
Brackhagen und Huyen Nguyen, Münster)
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Entgegen Vorgaben
des Auslobers wird der Bahnhofsplatz auf das Niveau der vorhandenen
Bahnhofsunterführung ab-gesenkt.
Hierdurch kann auf die geplante Verlegung der Kreisstraße verzichtet
werden, da die fußläufige Anbindung an das Berufschulkolleg
querungsfrei unter der Straße geführt wird.
Ein Neubau mit einem hohen Glasturm bildet einen Platzkopf aus.
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 Gesamtperspektive des neuen Bahnhofsbereichs |
Als Orientierungspunkt
im Stadtgefüge Olsbergs konzipiert, knüpft dieses Gebäude
an das dominante Erscheinungsbild historischer Bahnhofsgebäude
an. Auf Platzebene ist an eine Ladennutzung gedacht, obere Geschosse
sind der Dienstleistung zugeordnet.
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Der als Busbahnhof mit
Mittelinsel genutzte Platzbereich ist Teil einer gestalteten Fußwegeachse.
Funktionen wie Fahrkartenverkauf DB, Infopoint der Stadt Olsberg werden
zur weiteren Belebung der Kollonaden herangezogen.
Der Mittelbahnsteig des Busbahnhofes bietet einen geschützten Wartebereich für die 700
zu erwartenden Fahrgäste. Die Überdachung ist als Holzkonstruktion
(Brettschichtholz) mit einer lichten Glasabdeckung geplant. |
 Grundriss Ebene -1 |

Ansicht des Treppengangs von Süden
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Ähnlich einer
Perlenkette bindet ein landschaftsgebundener Treppenweg ein geplantes
Wohngebiet, den Bahnhofsbereich und das Berufschulzentrum an die Stadtmitte
Olsbergs an.
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Durch die Abgrabung
werden seitlich des Kopfgebäudes Böschungen notwendig. Sie werden
aus örtlichem Naturstein geschichtet und übernehmen als Platzbegrenzungen
raumbildende Funktion.
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Würdigung des
Entwurfes durch das Gutachtergremium:
"Der Ungang mit der Topografie und der geforderten Höhenentwicklung
wird begrüßt.
Positiv bewertet wird auch die stadträumliche Gliederung durch den
gläsernen Turm als Wahrzeichen der östlichen Bebauung und die Aufteilung
der Erweiterungsflächen für Dienstleistungen im westlichen Bereich.
Die dargestellten Vorstellungen für die Materialwahl beim zentralen
Omnibusbahnhof und beim Bahnhof selbst werden positiv hervorgehoben.

Schnitt des neuen Bahnhofsbereichs von Westen
Die Verfasser messen der fußläufigen Erschließung
östlich des Kollegs eine zu große Bedeutung bei. Die zunächst faszinierende
Idee, die Stadionsstraße in ihrem ursprünglichen Verlauf zu belassen,
bringt Probleme für den Schulweg zur Realschule aufgrund der Querung
der Stadionstraße aus westlicher Richtung mit sich." |
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| Auftraggeber: |
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Stadt Olsberg Bigger Platz 6 59939 Olsberg |
| Koordination Gutachterverfahren: |
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bms Stadtplanung
Herr Schroer
Allestraße 144
44793 Bochum
Tel.: 0234/ 96202-04 |
| Vorsitz / stellvertretender Vorsitz Gutachtergremium: |
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Prof. Herbert Pfeiffer ( Pfeiffer – Ellermann
- Preckel, Architekten und Stadtplaner, Lüdinghausen)
Prof. Dr.- Ing. Hans Henning von Winning (v. Winning und Partner GbR,
Kassel) |
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